Moderne Kassensysteme: Der Blick über den Ladentresen

Im Zuge der Digitalisierung haben die Kassensystem immer mehr Funktionen bekommen, die dem Handel viel Arbeit abnehmen, Fehler minimieren und Prozesse beschleunigen. Die frühere Bargeldkasse kann da nicht mithalten, denn der Verkauf reicht heute weit über den Ladenpreisen hinaus. Was muss eine moderne Kasse können, um heutigen Anforderungen zu genügen?

ZUSAMMENARBEIT MIT DEM ERP

Ein gutes ERP mit Schnittstellen und übergreifenden Prozessen ist das A und O des modernen Handels. Viele Unternehmen haben nicht nur Ladengeschäfte, sondern auch Onlineshops, Vertriebsmitarbeiter und einen Bestellservice per E-Mail, Fax und Telefon. Auf allen Kanälen wird verkauft und versendet. Gleichzeitig gibt es Retouren und Kommissionartikel, Treuepunkte, Kundenkarten, Sonderpreise für Stammkunden, Prozente auf Aktionsartikel und vieles mehr.

Die moderne Kasse muss also über Schnittstellen und automatisierte Prozesse mit dem Warenwirtschafssystem kommunizieren, mit dem CRM, dem Einkauf, dem Qualitätsmanagement, der Logistik und vielen anderen Stellen mehr. Schließlich werden alle Geschäftsprozesse an die Finanzbuchhaltung übermittelt. Wer hier mit einem einfach zu bedienenden und zuverlässigen Kassensystem arbeitet, hat viele Vorteile.

EINKAUF AN DER KASSE

An der Kasse gilt seit 2020 die Bonpflicht. Das elektronische Kassensystem muss außerdem mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Doch auch einige andere Features sind am Point of Sale wichtig. So kaufen Kunden nicht nur Waren aus dem Ladengeschäft, sondern bringen unter Umständen auch online gekaufte Produkte zurück, oder holen Waren ab, die sie im Webshop gekauft haben. In jedem Fall müssen die Bestände im Lager geändert werden. Bestellungen und Zahlvorgänge müssen im Hintergrund abrufbar und zuzuordnen sein. Die Kasse braucht also unter anderem eine Schnittstelle mit der Kundenverwaltung. Arbeitet ein Händler mit Kundenkarten müssen die Belege zum Beispiel auch im Kundenportal hinterlegt werden, oder den Käufern per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

EINKAUF IM ONLINESHOP, TELEFON, FAX ODER E-MAIL

Auch Bestellungen, die über den Onlineshop, per Telefon, E-Mail oder Fax reinkommen, müssen Belge erstellt werden. Die werden im Kassensystem einfach als Aufträge angelegt, erhalten gegebenenfalls noch einen Lieferschein für die Lagerentnahme oder für die Dokumentation, die der Käufer braucht. Hier wird der Lieferschein nicht zwingend ausgedruckt und verschickt, sondern schnell und kostenlos per E-Mai, übermittelt. Wieder ist die Schnittstelle zum CRM unabdingbar. Aus dem Lieferschein wird schließlich die Rechnung generiert, die dem Käufer ebenfalls - meist digital – zugeschickt wird.

KUNDENSERVICE AUF ALLEN KANÄLEN

Kundenservice findet heute nicht nur an der Kasse selbst, sondern auch weit über den Ladentisch hinaus statt. Wer den Überblick behalten möchte, der braucht ein zuverlässiges Kassensystem mit einer vollständigen Anbindung an die ERP-Software. Nur so verhindern Sie Fehler, die Kunden verärgern können und Kosten verursachen. Bestellt und bezahlt der Kunde online einen Artikel, der im Ladengeschäft bereits verkauft, aber nicht aus dem Warenbestand genommen wurde, sind die Probleme groß. Beträge müssen zurück überwiesen werden, die Kunden ärgern sich, die Finanzbuchhaltung muss informiert werden, der Kundenservice muss die Wogen glätten. Ein automatisiertes System, das die Kasse vollständig mit dem ERP koppelt, spart Zeit, Geld und Nerven.

Spielt sich Ihr Business auch nicht nur im Ladengeschäft ab? Dann werfen Sie unbedingt einen Blick auf die POS Kasse von SoftENGINE. Sie hilft Ihnen dabei, wichtige Prozesse zu optimieren und zu automatisieren und erfüllt gleichzeitig die neuen gesetzlichen Anforderungen.